SAP SE
Score 0–100 im Vergleich zu allen Aktien des globalen Weltmarkts; höher heißt mehr davon (Low Volatility: schwankungsärmer, Größe: größer). Stand 29.09.2026. Ein Klick auf einen Faktor zeigt darunter seine Kennzahlen.
Wie günstig die Aktie gemessen an Buchwert, Gewinn und Cashflow ist.
Eigenkapital des Unternehmens im Verhältnis zum Börsenwert – der Kehrwert des Kurs-Buchwert-Verhältnisses (KBV). Je höher, desto mehr Substanz steht hinter jedem Euro Börsenwert und desto günstiger ist die Aktie bewertet.
Jahresgewinn im Verhältnis zum Börsenwert – der Kehrwert des Kurs-Gewinn-Verhältnisses (KGV). Je höher, desto mehr Gewinn bekommt man für sein Geld.
Geld, das im laufenden Geschäft in einem Jahr hereinkommt, im Verhältnis zum Börsenwert. Je höher, desto günstiger die Aktie.
Gewinn aus dem laufenden Geschäft im Verhältnis zum Unternehmenswert, also Börsenwert plus Schulden minus Kasse. Anders als die Gewinnrendite berücksichtigt die Zahl auch die Schulden.
Zeigt, ob die Aktie über mehrere Jahre hinter dem Markt zurückgeblieben ist. Ein hoher Wert heißt: lange schwach gelaufen. Solche Aktien holen im Durchschnitt eher auf.
Wie profitabel, solide finanziert und stabil das Unternehmen wirtschaftet.
Langfristige Schulden im Verhältnis zum Börsenwert. 1,0 heißt: keine langfristigen Schulden. Je höher die Zahl, desto stärker ist das Unternehmen verschuldet. Ein niedriger Wert ist hier besser.
Langfristige Schulden im Verhältnis zum Eigenkapital. 1,0 heißt: keine langfristigen Schulden. Je höher die Zahl, desto stärker ist das Unternehmen verschuldet. Ein niedriger Wert ist hier besser.
Anteil der Finanzschulden am gesamten Vermögen des Unternehmens. Je niedriger, desto solider ist es finanziert. Ein niedriger Wert ist hier besser.
Wie stark der Umsatz in den letzten fünf Geschäftsjahren geschwankt hat. Ein niedriger Wert steht für ein gut planbares Geschäft. Ein niedriger Wert ist hier besser.
Wie stark der Gewinn in den letzten fünf Geschäftsjahren geschwankt hat. Ein niedriger Wert steht für verlässliche Ergebnisse. Ein niedriger Wert ist hier besser.
Wie stark der Geldzufluss aus dem laufenden Geschäft in den letzten fünf Geschäftsjahren geschwankt hat. Ein niedriger Wert steht für verlässliche Einnahmen. Ein niedriger Wert ist hier besser.
Vergleicht den ausgewiesenen Gewinn mit den Veränderungen in der Bilanz. Ein hoher Wert heißt: Der Gewinn beruht wenig auf reinen Buchungsposten und ist damit verlässlicher.
Vergleicht den ausgewiesenen Gewinn mit dem Geld, das tatsächlich geflossen ist. Ein hoher Wert heißt: Der Gewinn ist gut durch Geldzuflüsse gedeckt.
Umsatz im Verhältnis zum Vermögen. Zeigt, wie viel Umsatz das Unternehmen aus seinem eingesetzten Kapital herausholt.
Bruttogewinn (Umsatz minus Herstellungskosten) im Verhältnis zum Vermögen. Zeigt, wie ertragreich das eingesetzte Kapital arbeitet.
Anteil des Umsatzes, der nach Abzug der Herstellungskosten übrig bleibt. Eine hohe Marge spricht für Preismacht und ein starkes Geschäftsmodell.
Jahresgewinn im Verhältnis zum gesamten Vermögen des Unternehmens. Zeigt, wie rentabel das eingesetzte Kapital ist.
Wie schnell das Vermögen des Unternehmens in den letzten fünf Jahren gewachsen ist. Sehr schnelles Wachstum der Bilanz geht oft mit schwächeren späteren Renditen einher. Ein niedriger Wert ist hier besser.
Veränderung der Zahl der Aktien in den letzten fünf Jahren. Steigt sie, wird der Anteil bestehender Aktionäre kleiner; sinkt sie durch Rückkäufe, wird er größer. Ein niedriger Wert ist hier besser.
Wie stark die Investitionen in den letzten fünf Jahren gewachsen sind. Stark steigende Investitionen gelten als Warnzeichen für zu teure Expansion. Ein niedriger Wert ist hier besser.
Wie sich der Kurs in den letzten ein bis zwei Jahren im Vergleich zum Markt entwickelt hat.
Kursentwicklung der letzten ein bis zwei Jahre im Vergleich zum Markt. Ein hoher Wert heißt: Die Aktie lief besser als der Markt.
Wie hoch die Dividende im Verhältnis zum Kurs ist.
Dividenden der letzten zwölf Monate im Verhältnis zum Kurs.
Wie ruhig der Kurs verläuft – ein hoher Score heißt geringe Schwankung.
Wie stark die Aktie die Bewegungen des Gesamtmarkts mitmacht. 1,0 heißt: wie der Markt. Über 1 schwankt sie stärker, unter 1 schwächer. Ein niedriger Wert ist hier besser.
Wie stark der Kurs im letzten Jahr von Tag zu Tag geschwankt hat, auf ein Jahr hochgerechnet. Je niedriger, desto ruhiger verläuft die Aktie. Ein niedriger Wert ist hier besser.
Abstand zwischen dem besten und dem schlechtesten Stand der Aktie gegenüber dem Markt in den letzten zwölf Monaten. Je kleiner, desto gleichmäßiger der Verlauf. Ein niedriger Wert ist hier besser.
Schwankung der Aktie, die sich nicht durch den Gesamtmarkt erklären lässt – also das Risiko, das am Unternehmen selbst liegt. Ein niedriger Wert ist hier besser.
Wie stark Umsatz und Gewinn in den letzten fünf Geschäftsjahren gewachsen sind.
Durchschnittliches Wachstum des Umsatzes pro Jahr über die letzten fünf Geschäftsjahre.
Durchschnittliches Wachstum des Gewinns pro Jahr über die letzten fünf Geschäftsjahre.
Wie groß das Unternehmen nach Börsenwert ist.
Wert aller Aktien des Unternehmens an der Börse, in US-Dollar. Eine reine Größenangabe ohne Wertung.
Ein Klick auf eine Kennzahl erklärt, was sie bedeutet. Daneben stehen der aktuelle Wert und die Einordnung im Vergleich zum Markt.
Weitere Notierungen dieser Aktie (Zweitnotizen und ADRs, führen auf diese Seite): SAP.
Oben der Schlusskurs, unten die eingeblendeten Scores von 0 bis 100 (Wochenwerte seit 2015). Beide Bereiche teilen sich die Zeitachse. HVZ: die bis zu drei Kursbereiche mit dem meisten Handelsvolumen im gewählten Zeitraum; die Balken links zeigen das Volumen je Kursstufe.
SAP wurde 1972 von fünf ehemaligen IBM-Ingenieuren in Weinheim gegründet, darunter Dietmar Hopp und Hasso Plattner. Unter dem ursprünglichen Namen „Systemanalyse Programmentwicklung" verfolgten die Gründer die damals revolutionäre Idee, betriebswirtschaftliche Prozesse in Echtzeit-Software abzubilden. Aus diesem Ansatz entstand über fünf Jahrzehnte der weltweit größte Anbieter von Unternehmenssoftware und ein Synonym für Enterprise Resource Planning (ERP).
SAP entwickelt und vertreibt Software, mit der Unternehmen ihre zentralen Geschäftsprozesse steuern. Das Produktportfolio deckt Bereiche wie Finanzwesen, Controlling, Einkauf, Produktion, Logistik, Vertrieb und Personalmanagement ab. Im Zentrum steht die ERP-Suite S/4HANA, die auf der hauseigenen In-Memory-Datenbank SAP HANA basiert und als digitaler Kern für die gesamte Unternehmenssteuerung dient. Ergänzt wird das Angebot durch Lösungen für das Personalmanagement (SuccessFactors), das Ausgabenmanagement (Ariba, Concur, Fieldglass), das Kundenerlebnis sowie die Business Technology Platform für Datenintegration und Anwendungsentwicklung. SAP befindet sich inmitten eines tiefgreifenden Geschäftsmodellwandels: Der Konzern stellt sein Lizenzgeschäft konsequent auf ein Cloud-basiertes Abonnementmodell um. Die Cloud-Erlöse machen bereits deutlich mehr als die Hälfte des Gesamtumsatzes aus und wachsen im mittleren zweistelligen Prozentbereich. Der Anteil planbarer, wiederkehrender Erlöse liegt bei über 85 %.
Der zentrale Wettbewerbsvorteil von SAP liegt in der tiefen Integration der Software in die geschäftskritischen Kernprozesse seiner Kunden. Wer SAP einmal als ERP-System eingeführt hat, ist über Jahre hinweg eng an das Ökosystem gebunden, da eine Migration mit hohem zeitlichem, finanziellem und organisatorischem Aufwand verbunden ist. SAP bedient über 400.000 Kunden weltweit, darunter einen Großteil der weltweit umsatzstärksten Unternehmen. Diese installierte Basis verschafft dem Konzern eine herausragende Ausgangsposition, um bestehende Kunden in die Cloud zu migrieren. Hinzu kommen ein breites Partnernetzwerk aus Beratungshäusern und Systemintegratoren sowie tiefe Branchenexpertise durch spezialisierte Lösungen für Dutzende von Industriezweigen. Im ERP-Markt ist SAP der mit Abstand größte Anbieter weltweit.
Der wichtigste Wachstumstreiber ist die Cloud-Migration der bestehenden Kundenbasis auf S/4HANA Cloud, die durch das Programm „RISE with SAP" systematisch vorangetrieben wird. Darüber hinaus investiert SAP stark in den Bereich Business AI. Der KI-Assistent Joule wird zunehmend in die gesamte Produktsuite eingebettet, und KI-Funktionalität spielt bei einem wachsenden Anteil der Neuabschlüsse eine entscheidende Rolle. SAP baut außerdem seine Position im Bereich Industriesoftware durch gezielte Akquisitionen aus und erweitert die Plattform um Funktionen für IT-Architekturmanagement, Prozessanalyse und Simulation. Mit der EU AI Cloud positioniert sich SAP zudem im Zukunftsmarkt für souveräne europäische Cloud-Infrastruktur.
SAP beschäftigt rund 110.000 Mitarbeiter und hat seinen Hauptsitz in Walldorf, Baden-Württemberg. Die Aktie ist unter dem Ticker SAP sowohl an der Frankfurter Börse (XETRA) als auch an der New York Stock Exchange (NYSE) gelistet und gehört zu den schwergewichtigsten Werten im DAX. Das Geschäftsjahr von SAP entspricht dem Kalenderjahr und endet am 31. Dezember.
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