Branchenanalyse
Kapitalmärkte-Unternehmen – Investmentbanken, Börsen, Broker und Finanzdienstleister – ermöglichen die Emission, den Handel und die Analyse von Wertpapieren und profitieren von Volatilität, Transaktionsvolumina und dem Wachstum der globalen Kapitalmärkte.
Das Kapitalmärkte-Segment umfasst Investmentbanken (Goldman Sachs, Morgan Stanley, Jefferies), Börsenbetreiber (NYSE/ICE, Nasdaq, Deutsche Börse, London Stock Exchange), spezialisierte Broker und Market Maker (Virtu Financial, Flow Traders) sowie Finanzmarkt-Infrastrukturanbieter (MSCI, FactSet, Morningstar). Diese Unternehmen verdienen an der Komplexität und dem Volumen der Finanzmärkte.
Investmentbanken erzielen ihre Erträge aus drei Quellen: Trading (Eigenhandel und Market Making – profitiert von Volatilität), Investment Banking (Beratung bei M&A, IPOs, Kapitalerhöhungen – profitiert von Deal-Aktivität und Risikobereitschaft) und Asset Management (verwaltetes Vermögen). Diese Diversifikation puffert: Wenn IPO-Märkte einfrieren, kann Trading-Volatilität die Lücke füllen.
Börsenbetreiber und Indexanbieter wie MSCI oder S&P Global Indices profitieren vom strukturellen Wachstum passiver Investments: Jeder neue ETF-Dollar, der auf einen MSCI-Index repliziert, generiert Lizenzeinnahmen. Dieser Fee-Stream auf verwaltetes Vermögen ist skalierbar, wiederkehrend und weitgehend konjunkturresistent.